Freitag, 30. April 2010

Forex - Vermögensplanung - Rechner

Im letzten Beitrag habe ich euch ja etwas über Vermögensplanung erzählt. In der Zwischenzeit habe ich einen kleinen Rechner programmiert, der euch veranschaulicht wie sich ein Kapital entwickeln kann.

http://www.out-of-control.net/calculator.php

Es gibt auch einen Indikator zum Download, welcher euch jeweils anzeigt wieviel Prozent ihr an einem Tag gewonnen oder verloren habt. Dieser kann euch dabei helfen, eure Gewinne und Verluste besser einzuschätzen.

Der zweite Indikator berechnet euch anhand des Risikos in Prozenten und dem Stop-Loss in Pips, die Lot-Zahl für einen Trade.

So könnt ihr euch euren eigenen Plan für euer Forex-Trading zusammenstellen und wisst an jedem Trading-Tag wo ihr steht und was ihr erreichen müsstet um euren Plan einzuhalten.

Samstag, 24. April 2010

Forex - Vermögensplanung

Vor zwei Tagen habe ich mir das System von Fx Child's Play zugelegt. Soweit ich dieses System bis heute beurteilen kann ist es durchaus profitabel. Was aber viel wichtiger ist, ist eine Erkenntnis die ich aus einem der Manual-Videos gewonnen habe. Einige von euch mögen schon länger bewusst ein System zur Vermögensplanung umsetzen in ihrem Trading. bei mir war es bisher eher so, dass ich wenn ich getraded habe, versuchte mitzunehmen was geht. Ich hatte dabei kein bestimmtes Ziel an Pips pro Handels-Tag. Resultierend aus diesem Verhalten stand ich oft unter Stress oder dem Gefühl dass mehr möglich gewesen wäre. Kurz gesagt hatte ich eine Strategie, ein Money Management aber keine Ahnung wohin mich dies alles genau führte.

Genau hier setzt die Vermögensplanung an. Im besagten Video berechnet der Author wie sich sein Vermögen entwickelt, wenn er pro Trading-Tag 20 Pips Profit macht, bei einem Startkapital von $1000, einem Stoploss von jeweils 40 Pips und einem Risiko von 5% pro Trade (Leverage: 200:1). Nach einem Monat wächst das Kapital auf $1576 an. Nach 6 Monaten haben wir ein Kapital von $18'178 und einen täglichen Gewinn von $454. Innerhalb 12 Monaten erreichen wir so ein Kapital von $351'212 und einen täglichen Gewinn von $8'780. Wohlgemerkt während der ganzen Zeit mit 20 Pips Gewinn pro Handelstag.

Ja ich höre euch schreien :) 200:1 ist ein zu grosser Hebel, 5% Risiko pro Trade sind zu viel und was ist mit den Tagen an denen man einen Verlust macht? Ich gebe euch recht.Es ist klar das dies alles sehr theoretisch ist und man dies nicht 1:1 so umsetzen kann. Es geht mir dabei auch nicht um den eigentlichen Ertrag. Es geht eher darum, dass man keine 200 Pips pro Tag machen muss um innert nützlicher Frist vom Trading zu leben. Gut zu Leben. Vielmehr zählen hier Kontinuität und Selbstdisziplin. Die Möglichkeit ohne Stress zu traden. Sich pro Tag einen guten Trade herauszusuchen, diesen zu dokumentieren und aktiv zu verfolgen, was die Chance auf einen erfolgreichen Trade um einiges erhöht.

Hat man den Trade gewonnen, wird alles nötige dokumentiert, die Trading-Plattform geschlossen und man kümmert sich wieder um anderes. Mit dem Wissen und dem Bewusstsein das es eine Weile dauern wird, bis sich dieses Verhalten auszahlt. Tage an denen man einen Trade verliert sind absolut normal und gehören dazu. je besser man sein System kennt und je länger man es tradet, desto weniger Trades wird man verlieren.

Wichtig ist vielleicht auch, zu verstehen dass die Vermögensplanung nicht in direktem Zusammenhang mit der verwendeten Trading-Methode steht. Es handelt sich vielmehr um einen sehr wichtigen Teil des ganzen Trading-Systems.

Mir persönlich hat es etwas die Augen geöffnet und vielleicht geht es dem einen oder anderen von euch auch so.

Mittwoch, 21. April 2010

Die Marketing-Maschinerie am Forex-Markt

In letzter Zeit bin ich auf ein paar interessante Dinge aufmerksam geworden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dass viele Leute Geld verdienen mit Forex ist nichts neues. Dass die meisten es nicht mit handeln sondern mit dem Verkauf von Produkten für den Forex-Markt tun auch nicht. Die Art und Weise wie die Verkäufer solcher Produkte vorgehen, scheint mir jedoch an Dreistigkeit zugenommen zu haben. 

Beispiel Forex Black Panther
Der Expert Advisor von Forex Black Panther wurde als kleine Revolution angekündigt. Ein Expert Advisor von Tradern für Trader. Ausgereift, getestet und mit neuartigen, wertvollen und vor allem sehr profitablen Elementen ausgestattet. Wer sich diesen Expert Advisor gekauft hatte, wurde vor allem Zeuge eines neuartigen Systems das die Offenbarung des Source-Codes verhindern sollte. Dafür wurde Forex Code Guard eingesetzt, das sich bei der Installation zusätzlich auf dem PC installiert und die Aktivierung der Produkte-Registration aber vor allem die kompilierte Expert-Advisor Datei überwacht und diese vor den Versuchen eines Dekompilierers schützen sollte. Wie so oft wurde dieser Schutz von aktiven Communities in kurzer Zeit geknackt und der Source-Code konnte eingesehen werden. Langer Rede kurzer Sinn, im Code dieses Expert Advisors wurden Funktions-Teile gefunden um während Backtests in klar vorbestimmten Zeiträumen keine Trades zu eröffnen. Warum an diesen vorbestimmten Tagen keine Trades eröffnet werden sollten, kann man sich denken.
www.forexblackpanther.com

Beispiel Forex Trigger
Bis vor kurzem hatte ich noch Kontakt mit dem Inhaber des Forex Trigger Systems. Einem gewissen Gus Stone. Seit nun etwa einer Woche ist die Website von Forex Trigger anscheinend in der Hand von einem Michael Lenee. Gus Stone scheint wie von Geisterhand verschwunden zu sein. Wenn man sich die Affiliates-Seite durchliest, erfährt man, dass es sich bei Michael Lenee um die gleiche Person handelt, die damals das Forex Unlimited Wealth System verkauft hatte oder immer noch tut. Wirklich interessant ist jedoch, dass auf der ganzen Affiliates-Seite einzig und allein über den unglaublichen Verkaufs-Erfolg dieses Systems geplappert wird. Man versteht sehr schnell, dass es hier nicht darum geht, ob das System gut ist, sondern einzig und alleine darum, wie gut es sich verkaufen lässt.
www.forextrigger.com

Fazit
Was ich euch auf den Weg mitgeben will ist eigentlich recht simpel. Es gibt elend wenige Leute in diesem Markt die euch helfen wollen und seid vorsichtig wenn ihr etwas kaufen möchtet, das angeboten wird.

Montag, 12. April 2010

Automatisiertes Handeln - Wo liegen die Probleme?

Seit Beginn meiner Forex-Erfahrungen befasse ich mich beinahe täglich mit dem automatisierten Handeln. Wenn man den ganzen Angeboten für Expert Advisor glauben würde, gäbe es nichts einfacheres. Die Realität sieht da leider etwas anders aus. Doch warum ist es so schwer einen Expert Advisor zu programmieren, der auch über längere Zeit profitabel am Forex-Markt handelt?

News
Eines der grossen Probleme mit denen jeder Expert Advisor zu kämpfen hat sind die News. Wenn wichtige neue Informationen in den Markt einfliessen, kann ein Währungspaar innert sehr kurzer Zeit problemlos 100 Pips in eine beliebige Richtung ausbrechen. Ich kenne bis heute kaum eine EA die dies berücksichtigt. Oftmals werden bei solchen Ausbrüchen dann Signale generiert die allerdings erst nach dem Schliessen der Bar gehandelt werden. Da sich nach einem solchen Ausbruch jedoch meist eine Preis-Korrektur abbildet, kann dies zu falschen oder sagen wir einmal übertriebenen Signalen führen. Im dümmsten Fall läuft die erste Order nach den News innert Kürze ins StopLoss und nach Abschluss der News-Bar generiert sie ein Signal in die Gegenrichtung das dann von der Korrektur erneut ausgestoppt wird.

Support & Resistance
Ein weiteres Problem das von kaum einer EA sauber gehandhabt werden kann sind Support & Resistance. Alle möglichen Support & Resistance Zonen zu erkennen ist schon ohne eine EA sehr aufwendig oder beinahe unmöglich. Diese Zonen allerdings mittels einer EA zu berücksichtigen ist eine echte Herausforderung. So geschieht es immer wieder das der Expert Advisor nahe einer wichtigen Support oder Resistance Zone einen Trade eröffnet der dann keinen sehr guten Start ins Leben hat. Selbst EA's die versuchen diese Zonen zu ermitteln tun dies meist nur im selben TimeFrame und nur eine gewisse Anzahl Bars in die Vergangenheit. So kann man vielleicht in einem 15 Minuten TimeFrame alle Zonen die sich in den letzten 300 Bars abgebildet haben so gut wie möglich erfassen und eröffnet seinen Sell Trade. Das man sich allerdings 10 Pips über einer Support-Zone befindet an der der Preis im letzten halben Jahr bereits 5 mal gescheitert ist, sieht man so nicht.
Um Support & Resistance sauber zu berücksichtigen benötigt man einen wirklich guten Algorithmus und sollte diesen auf allen TimeFrames über einen grösseren Zeitraum anwenden. Ob eine Zone dann schlussendlich hält weiss man dadurch aber immer noch nicht ;-)

Price-Action & Chart-Pattern
Es gibt Themen die extrem schwer abzubilden sind in Indikatoren und Expert Advisor. Dazu gehören Price-Action und Chart-Pattern. So können wir beispielsweise von Auge ziemlich leicht einen Pullback in einem Trend erkennen. Auch Elliot-Waves sind mit etwas Übung relativ leicht zu erkennen. Dies allerdings einer EA beizubringen ist ausgesprochen tricky. Da Price-Action wie auch Chart-Pattern sehr mächtig sind und oftmals einiges mehr Wert als die Signale eines technischen Indikators, eröffnen Expert Advisor manchmal in den unmöglichsten Situationen einen Trade.

Sonntag, 11. April 2010

Empfehlung - ForexScanners.com

Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder einmal mit einer Empfehlung. Vor einigen Tagen bin ich auf das Angebot von ForexScanners.com gestossen. Das System basiert auf zwei Indikatoren und liefert meiner Meinung nach sehr profitable Signale. Es gibt eine 15-Tage Demo-Version für 30 Euro.


Ich habe die letzten Wochen diverse neue und auch ältere Systeme getestet, leider immer mit entweder gar keinem oder mässigem Erfolg. Zur Zeit scheint ein wahrer Boom zu herrschen was neue Forex-Produkte angeht.

Dienstag, 9. März 2010

Forex Sync Dynamic Trading System - Scam

Falls jemand von euch mit dem Gedanken spielt sich das Sync Dynamic Trading System zu kaufen, rate ich davon ab. Das System welches unter www.forexsync.com verkauft wird repainted und der Verkäufer ist ziemlich dreist.

Infos dazu auch unter:
Forex-TSD Diskussion 
ForexFactory Diskussion

Freitag, 26. Februar 2010

Forex Robot World Cup

Viele von euch werden mitbekommen haben dass ein Wettbewerb stattfand unter dem Namen "Forex Robot World Cup". Jeder der das Gefühl hatte einen guten Expert Advisor sein Eigen zu nennen, konnte diesen gegen andere ausgewählte Expert Advsior in diesem Robot World Cup antreten lassen.

Ich habe den Wettbewerb während der gut zwei Monate Laufzeit mitverfolgt und dabei ist mir eine EA aufgefallen. HiRider von Leslee Vernon Gouws aus Süd-Afrika konnte eine interessante Performance aufweisen.

Die anderen EA's waren mit persönlich zu riskant im Markt und auch wenn der Sieger des Cups eine bessere Performance aufwies als HiRider hatte die Equity-Kurve von LMD MultiCurrency einige böse Dellen drin.

Da von Anfang an in den AGBs der Website zu vernehmen war dass man mit der Teilnahme am Forex Robot World Cup auch die Rechte an seiner EA abgab, war ich umso gespannter wie die Vermarktung wohl stattfinden würde. Am besten hätte mir die Möglichkeit gefallen einzelne Expert Advisor kaufen zu können.

Da den Veranstaltern der ganzen Geschichte natürlich auch klar war das in so einem Fall gerade einmal die besten drei der insgesamt acht EA's erfolgreich vermarktet werden konnten, entschieden sie sich dann wohl dafür alle zusammen in einem Paket zu verkaufen. Irgendwie musste das Preisgeld ja wieder rein ;-)

Mittlerweile ist etwas mehr über die Funktionsweise von HiRider bekannt. Kurz zusammengefasst arbeitet die EA mit vier verschiedenen Strategien. Die augenfälligste davon versucht Wendepunkte in Trends zu erkennen und eröffnet dann eine einstellbare Anzahl Trades in diese Wende-Richtung. Dabei wird ein Take Profit von 12 Pips angestrebt bei einem Stop Loss von 210 Pips.

Erfahrungen bisher zeigen dass die EA diese Wendepunkte in den wenigsten Fällen sauber erkennt und die Trades nur dann schnell im Take Profit landen. Durch das grosse Stop Loss schaffen es aber natürlich die meisten Trades dann doch noch irgendwann im Profit zu schliessen.

Meiner Meinung nach eine sehr riskante Art zu handeln.
Die Suche geht weiter ;-)

Montag, 8. Februar 2010

Empfehlung - ProFx 2.0

Eines der ersten Systeme welches ich mir zugelegt hatte war das ProFx, damals noch Version 1.0 von Forex EA Systems. Nach etlichen Versuchen dieses System erfolgreich anzuwenden habe ich es dann zur Seite gelegt. Unter anderem auch darum, weil dafür der H4 Trend als Einstiegskriterium genannt wurde.

Klar ist es einfach einen Trend im H4 zu bestimmen, dafür gibt es ja diverse Indikatoren, nur fehlte mir damals ganz einfach viel zu viel Basis-Wissen und so endeten meine Trades oft irgendwo im Minus.

Heute sieht das etwas anderst aus und nicht zuletzt nachdem ich mir die Videos zur Mission Phoenix Methode ein paarmal angesehen hatte. Also kam ich darauf ProFx noch einmal auszupacken und mir die Signale noch einmal mit meinem heutigen Wissen etwas genauer anzuschauen.

Man würde es kaum glauben aber ich war wirklich erstaunt darüber wie ich die Indikatoren im Vergleich zu früher anschaue. Dies hat mich auch dazu veranlasst eine Empfehlung für dieses System zu schreiben.










































ProFx besteht aus insgesamt 10 Indikatoren und diversen Templates. Das System wird auf einem 30 Minuten TimeFrame angewendet und hat ein Take Profit von maximal 100 Pips pro Trade. Das Stop Loss wird beim letzten Support / Resistance Level angesetzt und variert somit. ProFx kann theoretisch auf jeder Währung angewendet werden, empfohlen wird es aber für GBPUSD.

Einstieg:
Ein möglicher Einstieg zeigt sich, wenn alle Indikatoren in die selbe Richtung deuten wie der in H4 vorherrschende Trend, keine grossen News anstehen und wir uns in der GBP oder USD Session befinden.
Die auffäligen Pfeile im Chart gehören zu einem der Indikatoren und sagen noch nichts darüber aus ob in diesem Moment alle Indikatoren in die selbe Richtung zeigen, sind somit also keine Einstiegssignale.

Ausstieg:
Der Trade wird geschlossen wenn die US-Session endet, die 100 Pips erreicht wurden oder sich ein Pfeil in die entgegengesetzte Richtung bildet. 

H4 Trend
Es ist dabei enorm wichtig, den Trend im H4 richtig lesen zu können (jaja jetzt kann ich das ja sagen ;-)
Dazu gehört bestimmt dass man sich auf Support und Resistance Level achtet, sich etwas mit Elliot Waves auskennt und auch die wichtigsten Candlestick Pattern lesen und deuten kann.

Die Indikatoren
Die Zusammensetzung der Indikatoren wurde schlau gewählt um einen Trend zu erkennen und zu messen. Keiner der Indikatoren leidet unter der Repaint Krankheit und die dadurch generierten Signale sind insgesamt verlässlich.

Support
Auf anstehende Fragen wurde jeweils relativ schnell reagiert (24h) und die Antworten waren ebenfalls immer gut und klar verständlich.

Performance
Auf der Website des Herstellers kann man sich die Trades der letzten Jahre anschauen was einem auch hilft zu sehen wo und wann Trades eröffnet wurden.

Montag, 25. Januar 2010

Mission Phoenix - Facebook

Wer sich ein Bild über die Methode machen will, findet auch eine Facebook-Seite mit Videos und Infos.
Einfach nach Mission Phoenix suchen.

Ein bisschen Psychologie

Normalerweise ist das das Thema, welches ich in allen möglichen Kursen überflogen habe. Möglicherweise weil die ersten Texte die ich dazu gelesen hatte, für mein Empfinden einfach zu unwichtig erschienen. Vielleicht auch weil mich die Methode, Strategie oder was immer ich mir zugelegt hatte um einiges interessanter schien als der Risk Disclouser oder eben das Thema über Trading-Psychologie. Wenn man sich eine EA zulegt, gibt es in beinahe jedem Manual so einen Abschnitt. Hier beschränkt sich dieser allerdings darauf, dem Käufer klar zu machen wie gut doch eine EA ist, da sie sich nicht von psychologischen Faktoren beeinflussen lässt und somit keine emotionalen Entscheidungen fällt.

Interessant wurde dieses Thema erst vor kurzem für mich, als mir auffiel wie sehr ich mittlerweile darauf aus war eine Software zu finden die das "perfekte" Signal lieferte. Am besten in Form eines dicken grünen oder roten Pfeils mit Angabe zum Stop Loss und des Take Profit. Aber warum war das so? Naja klar, einerseits weil es um grosse Profite ging, andererseits aber auch aus einem ganz anderen Grund der mir erst da richtig bewusst wurde.

So ein visuelles Einstiegs-Signal nimmt jede Verantwortung von einem. Man brauchte sich nicht dafür zu rechtfertigen wenn das Signal falsch war. Dann war der Indikator eben einfach doch nicht so gut. Dafür konnte ich natürlich nichts, im Gegenteil, ich war auch noch der Arme der dafür Geld ausgegeben hatte, der Beschissene!

Anstatt sich endlich einmal richtig mit der Materie zu beschäftigen, neigt man als Mensch einfach immer wieder dazu, in schweren Entscheidungen, Verantwortung abzugeben und dies wird einem wenn es um Forex geht auch oft viel zu einfach gemacht.

Sei es eine EA von der man nicht einmal weiss wie sie genau funktioniert oder bei einem als performant angebotenen Indikator. Rauf aufs Chart, alle Regeln zum Money-Management vergessen und hoffen das es klappt.

Wer sich hier an der einen oder anderen Stelle wieder erkennt, ist bestimmt nicht alleine. Ich denke der Wert dieser Erkenntnis liegt nicht darin was man genau ändern oder anderst machen soll, sondern im Moment der Erkenntnis selbst.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Mission Phoenix - Zwischenstand

Seit Anfang dieser Woche trade ich nun die Mission Phoenix Methode. Bisher manuell. Da sich die Regeln auch gut in eine EA verpacken lassen, werde ich sobald ich etwas Zeit finde, eine solche programmieren.

Bisher sieht das ganze sehr gut aus und ich bin durchaus zufrieden mit den Pips.



Die beiden oberen Trades sind seit gestern Morgen offen. Der Dritte kam heute Morgen dazu und ist nun seit etwas mehr als einer Stunde offen. Die beiden oberen (EURGBP und EURUSD) habe ich bereits abgesichert und werde nun schauen wie sich das Ganze weiter entwickelt. EURGBP war gestern Abend auf über 100 Pips und ist nun etwas zurückgefallen. Ein Signal um den Trade zu schliessen gab es aber noch nich und so hoffe ich einmal das dieser noch einmal kommt :-)

Weitere Infos zu Mission Phoenix gibt es bereits in einem älteren Blog-Eintrag.

Gruss Mike

Mittwoch, 20. Januar 2010

Wer findet den Fehler?

Ich muss zugeben ich habe schon einiges gesehen aber das fand ich nun mal eine wirklich witzige Art die Angabe zu den Drawdowns zu verstecken :)


 

gefunden auf 3rdcandle.com

Montag, 18. Januar 2010

Der perfekte Indikator

Wer kennt es nicht, die Suche nach dem perfekten Indikatoren der nur profitable Signale liefert. Ich war lange Zeit begeistert von Indikatoren, versprach mir immer viel zu viel und war schlussendlich oft enttäuscht wenn ich mir eine Software zugelegt habe. Doch an was liegt es? Wie sieht der beste Indikator aus den es gibt? Da versuchen Horden von Menschen mit allen möglichen Mitteln, ja sogar künstlicher Intelligenz einen solchen zu entwickeln und sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Um die Frage nach dem besten Indikatoren zu beantworten brauchen wir nichts weiter als einen Spiegel. Mit allem was du lernst über Forex steigen automatisch auch die Fähigkeiten dieses Indikators. Klar bedeutet das nicht dass wir komplett auf den Einsatz von Indikatoren verzichten sollen, jedoch sollten wir uns bewusst machen dass es keine Software gibt die uns ersetzen kann.

Desweiteren ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass man die Standard-Indikatoren nicht unterschätzt.
Dazu muss man einfach Wissen, wann, wo und wie diese richtig eingesetzt werden.

Ein kleines Beispiel das mich immer wieder amüsiert ist die Verwendung eines stochastischen Oszillator in einem 5 Minuten TimeFrame um überverkaufte und überkaufte Währungspaare anzuzeigen. Mal ehrlich, dieser Indikator ist sehr mächtig, existiert schon seit einer kleinen Ewigkeit, aber findet seine Verwendung wohl eher in höheren TimeFrames. Die Inputs (5,3,3) beziehen sich nicht grundlos auf Tage.

Etwas anderes das man niemals ausser acht lassen sollte, ist dass die meisten Indikatoren zwar funktionieren, jedoch meist nur in einer ganz bestimmten Situation. So gibt es Indikatoren die gute Signale oder Anhaltspunkte liefern für einen Markt der sich in einem Trend befindet. Die selben Indikatoren liefern jedoch schlechte Signale in einem Markt der sich seitwärts bewegt.

Und selbst wenn die Indikatoren da eingesetzt werden wo sie stark sind, gibt es noch immer Faktoren wie Support & Resistance Level oder starke News-Events die den besten Indikatoren zum Spielball machen sofern er diese nicht berücksichtigt.

Review - Forex Mercenary

Wie viele andere, habe auch ich mir Forex Mercenary gleich am Release-Tag zugelegt. Zugegeben die Webseite schrie geradezu nach Scam, trotzdem wollte ich mir ein Bild über das Angebot machen, das sehr optimistisch angekündigt wurde.

Gesagt getan, hatte ich mich durch den Bestell-Prozess gekämpft und meine Bestellung abgeschlossen. Gleich danach wurde ich auf eine weitere Seite geleitet auf der mir angeboten wurde, Forex Mercenary Advanced ebenfalls zu kaufen, da die eben erworbene Software schon gut sei, die Andvanced Version jedoch über mehr Performance verfüge. Ok, dachte ich mir, wenn schon, denn schon. Nach Abschluss der zweiten Bestellung kam dann zu meiner Verwunderung noch einmal eine Seite mit einem Angebot für den Forex Mercenary Ultimate Pro Trader, da die beiden eben gekauften Produkte gut seien, jedoch nichts im Vergleich zur Ultimate Pro Trader Version. Nach einem kurzen Lachanfall, habe ich dann auch diese bestellt. Schliesslich gab es eine Refund-Policy.

Nach dem Download war ich dann sogleich stolzer Besitzer eines Java-Klienten, der sich theoretisch mit einem Server von Forex Mercenary verbinden sollte um von da einen Daten Stream zu erhalten, der dann durch mein Java Programm auf mögliche Einstiegssignale untersucht würde.

Das Positive an dieser Idee war, dass dadurch das es sich um eine Standalone Applikation handelte, diese mit jedem Broker, jeder Software und auch auf Mac oder Linux verwendet werden konnte. Der Nachteil daran war, dass man die generierten Signale, die als Popup der Java-App erschienen von Hand in die Trading-Software übertragen musste.

Tatsache war ebenfalls, dass der von Forex Mercenary zur Verfügung gestellte Server der die Daten von Forex.com filtern, packen und weiterversenden sollte, nicht ansprechbar war wegen sinnloser Überlastung und selbst nach einem Neustart schneller abrauchte als er ein Signal versenden konnte.

Da das Programm zudem über keine Art von Login verfügte und die Software kurz nach Release bereits in einigen Foren zum freien Download zur Verfügung stand, hielt dies auch hartnäckig an.

Zwei Tage später schien die Software dann plötzlich zu funktionieren, da der Server ausgetauscht wurde.
Nun kam in ziemlich genauen Abständen von fünf Minuten ein Signal für eine Short Position. Da in der Software je nach Typ (Standard, Advanced, Ultimate) unterschiedlich viele Strategien eingebaut waren, die jedoch alle immer im selben Moment ein Signal generierten, kamen anstelle von einem Signal, jeweils immer gerade alle 8 Signale in Form eines Popups und eines exterm nervigen Audio-Signales an.

Um sich das vorzustellen, darf man sich das gerne einmal anhören:
http://www.awwthor.com/beep_5.aiff

Die generierten Signale beinhalteten Stop und Limit, meist etwa 16 Pips auseinander und waren für EURUSD bestimmt. Sie waren während meines Tests immer Short und hoben sich zum grössten Teil wieder auf. Das heisst wenn man das erste Signal nahm und der Kurs stieg, dann wurde kurz darauf ein neues Signal generiert, welches ein höheres Limit und ein höheres Stop beinhaltete. Dies führte oft dazu, dass man plötzloch ein Take Profit im Minus hatte.

Daneben war der Client mit einer Backtest-Funktion ausgestattet um die beinhaltenden Strategien zu testen.
Diese schienen so gut zu sein, das sie sogar an Sonntagen und an Weihnachten noch profitable Trades machten. Soviel zum grossen Aufhänger "Über 1000 aufeinanderfolgende erfolgreiche Trades".

Nach etlichen Mails und weiteren zwei Tagen bekam ich dann alle drei Produkte refunded. Fazit: So weit ich dieses Angebot beurteilen kann, darf man sich dies wirklich sparen. Die Idee dahinter finde ich nach wie vor gut, jedoch müsste man diese meiner Meinung nach etwas weiter denken und die Software mit einem Login versehen und ev. anstelle des Daten-Streams direkt die Signale an die Benutzer senden, was neben diversen anderen Vorteilen auch die Performance entlasten würde.


 

Sonntag, 17. Januar 2010

Empfehlung - Mission Phoenix

Nachdem ich mich nun schon seit einiger Zeit intensiv mit Forex beschäftige, habe ich vor kurzem etwas gefunden dass ich euch mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Ich halte mich echt zurück mit Empfehlungen da ich vieles gefunden habe dass ich nicht schlecht fand, jedoch niemals gut genug um es weiter zu empfehlen. Bis heute :)

Es handelt sich hierbei um eine Methode, die sich Mission Phoenix nennt.

Die Kosten dafür halten sich im Rahmen ($147) und wenn ich heute zurückschaue, dann wünschte ich mir ich hätte dieses Angebot früher, viel früher gekannt. Es hätte mir vieles erspart und auch einiges an Lehrgeld.

Die Methode wird in 18 gut illustrierten Videos in englischer Sprache erklärt. Es werden unter anderem zwei Indikatoren verwendet und das Paket beinhaltet zwei sehr nützliche Excel Sheets und vier Bonus-Video-Kurse die ich ebenfalls empfehlen kann. Was mir dabei aber ganz besonders gefällt, ist, dass nicht nur die Methode sondern auch alle anderen Aspekte wie Money Management, der richtige Umgang mit Time Frames etc. exakt und klar erklärt werden. Es wird einem dabei auch bewusst, warum die meisten Angebote für Expert Advisor, Strategien, Indikatoren usw. nicht funktionieren. Nach unzähligen Produkten die ich mir gekauft habe, ist das mit Abstand das Beste was ich gesehen habe bis heute und was ich jedem empfehlen kann der sich ernsthaft mit Forex beschäftigen möchte.

Ich bin wirklich nicht mehr ganz neu in der Welt von Forex und habe mir bereits einiges an Wissen angeeignet. Trotzdem hatte ich einige Aha-Momente und konnte viel aus den Videos mitnehmen was mir beim täglichen Forex-Trading hilft. Ganz abgesehen von einer vielversprechenden Methode, nach der ich nun auch handle.

Wer sich die Methode kaufen will, kann dies entweder über den folgenden Link tun, wobei ich dann bei gleichem Preis 20% Provision erhalte: http://www.missionphoenix.com?ref=d5697257 oder aber einfach über den direkten  Aufruf der Website: http://www.missionphoenix.com/.

liebe grüsse und happy trading,
mike